FEIERN MIT BLICK AUF DEN NECKAR

Festhalle Neckartailfingen, Deutschland

Bei der Gestaltung der neuen Festhalle Neckartailfingen spielte die idyllische Umgebung mit der wunderschönen alten Neckarallee und dem Fluss selbst eine entscheidende Rolle.

Allplan Architecture in der Praxis

So wurde zum Beispiel das Astgeflecht der Alleebäume architektonisch aufgenommen und in der Dachkonstruktion als zentrales, gestaltprägendes Element umgesetzt. Neben dem Dach stellen die großzügigen Verglasungen im Bereich des Saals und des Foyers ein weiteres wesentliches Gestal- tungsmerkmal dar. Sie erlauben den Festgästen einen freien Blick auf die umgebende Natur.

Die neue Festhalle, entworfen vom Architekturbüro Ackermann + Raff aus Tübingen/Stuttgart, ersetzt ein Gebäude aus dem 20. Jahrhundert, das den Ansprüchen der heutigen Zeit nicht mehr gerecht wurde. Der Neubau orientiert sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit dem Ein- gangsbereich ganz klar zur Allee und zum Neckar hin. Vor dem Haupteingang ist ein großzügiger Freiraum entstanden. So kann eine große Zahl von Veranstaltungsgästen bei gutem Wetter im Freien bewirtet werden. Außerdem macht der Festplatz vor der Halle den Neckar für die Besucher erlebbar. Um diesen Festplatz und seine Beziehung zum Fluss überhaupt möglich zu machen, wurde die Zugangs straße zur Festhalle im Zuge der Neuordnung weiter vom Neckar entfernt neu gebaut.

PROJEKTINFORMATIONEN IM ÜBERBLICK

> Schwerpunkt: Architektur/Öffentlicher Bau
> Eingesetze Software: Allplan Architektur

Projektdaten:
> Bauherr: Gemeinde Neckartailfingen
> Planungsbeginn: 2009 > Baubeginn: 2011
> Fertigstellung: 2013
> Gebäudefläche: 1.120 m²
> Gebäudevolumen: 7.705 m³


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Die Halle selbst fungiert als Vermittler zwischen dem Neckar und dem Festplatz und bildet den räumlichen Abschluss der Neckarallee. Das Dachtragwerk ist ein Flächentragwerk, das über eingebaute Stahlbleche an den Knotenpunkten von Hauptträgern und Nebenträgern entstanden ist. Analog dem Bild der sich überlagernden Äste und Zweige der Neckarallee wurde ein rautenförmiger Trägerrost konzipiert. Die zweiachsig gespannte Konstruktion des Trägerrostes wurde aus sichtbarem Leimholz gefertigt. Das Auflager wurde so erstellt, dass das Tragwerk nicht direkt auf der Pfosten-Riegel-Fassade aufliegt und somit filigraner erscheint. Durch die einzelnen Rautenfelder aus weiß lasierten Holzplatten, die unterschiedlich geneigt angeordnet sind, entsteht eine lebendige Deckenlandschaft. Diese Deck- ensegel verdecken auch die Installationen, die innerhalb der Dachkonstruktion untergebracht sind. Von außen wurde das Dach am Schluss extensiv begrünt. So entsteht quasi eine fünfte Fassade, die das Bauwerk auch von den höheren Lagen der Gemeinde Neckartailfingen aus gesehen attraktiv erscheinen lassen.

Die Festhalle selbst ist in zwei Gebäudeteile gegliedert: Den geschlossenen Bereich mit allen für den Bühnenbereich notwendigen Funktionen einschließlich des Mehrzweckraums und den offenen Bereich des Veranstaltungsraums mit den für die Besucher dienenden Funktionen. Während die Frontseite großzügig verglast wurde, besteht die geschlossene Fassade im Nordteil aus hinterlüfteten Faserzementplatten. Über den durchgängigen Bodenbelag aus geschliffenem Sichtestrich wurden die öffentlichen Bereiche wie Saal, Foyer und Mehr- zweckbereich optisch miteinander verbunden.

Ackermann + Raff

Das Büro Ackermann + Raff wurde 1985 von Prof. Gerd Ackermann und Prof. Hellmut Raff in Tübingen gegründet und verfügt über rund 45 Mitarbeiter an den beiden Standorten Tübingen und Stuttgart. Das Ziel von Ackermann + Raff ist die Planung hoch- wertiger und nachhaltiger Architektur, verbunden mit einer Kosten-, Energie- und Terminoptimierung. Vorwiegend bauen sie für öffentliche Auftraggeber, Industrie und Gewerbe, für kommunale Wohnbauunternehmen sowie für soziale Einrichtungen. Ihre Bauten entstehen aus der intensiven Auseinander- setzung mit der Bauaufgabe und den Chancen und Bedingungen eines Ortes. Bestehende Qualitäten werden dabei ständig hinterfragt und in neue Formensprachen überführt. Dieser Prozess führt zu passgenauen und eigenständigen Lösungen, die keiner kurzfristigen Mode nacheifern.

„Die BIM-Lösung Allplan hat uns eine reibungslose Zusammenarbeit mit unseren Fachplanern ermöglicht.“

GF Walter Fritz, Ackermann+Raff Architekten

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