EFFIZIENT SANIERT

Autobahn A2, Stansstad-Beckenried

Für alle am Projekt beteiligten Personen ist die Instandsetzung des 12 Kilometer langen Abschnittes der Nationalstraße A2 zwischen Stansstad und Beckenried eine besondere Herausforderung.

Allplan Engineering in der Praxis

Von 2013 bis 2017 wird in drei Bauetappen und mit Aufwendungen von rund 278 Millionen Schweizer Franken der seit 40 Jahren in Betrieb stehende Abschnitt saniert. Der 12 Kilometer lange Streckenabschnitt wird in drei Etappen saniert: Im Mai und Juni 2013 die erste Etappe, von Januar 2014 bis Juni 2015 der zweite Streckenabschnitt und von Juni 2015 bis April 2017 das dritte Teilstück. Sämtliche Arbeiten werden unter Verkehr ausgeführt, das heißt, für die täglich bis zu 40.000 Fahrzeuge stehen in beide Fahrtrichtungen während der gesam- ten Bauzeit mehrheitlich zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Mit der Projektierung und Bauleitung der ersten und zweiten Ausführungsetappe wurde das Ingenieurbüro CES Bauingenieur AG mit Sitz in Hergiswil beauftragt. Die Bausumme dieser zwei Lose beträgt rund 70 Millionen Franken und um- fassen auf dem Streckenabschnitt zwischen Stansstad und Stans Süd die folgenden Leistungen:

Welche hohen Anforderungen dieses Projekt an alle Beteiligten stellt, erklärt Markus Walker. Er ist diplomierter Bauingenieur FH und Geschäftsleiter der CES Bauingenieur AG: „Die Instandsetzungs- arbeiten sind innerhalb kürzester Zeit, unter Verkehr und bei sehr engen örtlichen Platzverhältnissen abzuwickeln.“ Um diesen Forderungen gerecht zu werden, sind die Instandsetzungsarbeiten auf dem Abschnitt Stansstad bis zur Autobahnausfahrt Stans Süd inklusive den vorgezogenen Maßnahmen in sechs Phasen aufgeteilt. Einzig während den Belagsarbeiten sind kurzzeitige Sperrungen der Ein- und Ausfahrten unumgänglich.

Am Bau Beteiligte

> Bauherr: Bundesamt für Straßen ASTRA, Infrastrukturfiliale Zofingen
> Projektverfasser & Bauleitung: CES Bauingenieur AG, Walker + Rüfenacht, Hergiswil
> Eingesetzte Software: Allplan Ingenieurbau / Allplan Straßenbau

Projektdaten Abschnitt A2 Stansstad bis Stand Süd:

> Baukosten: 70 Mio. Schweizer Franken
> Bauzeit: 1. Etappe Mai/Juni 2013
> Bauzeit: 2.Etappe Januar 2014 - Juni 2015
> Belagsaufbruch und Fräsgut: 24.500 m³
> Kiesgemisch: 17.000 m³
> Asphaltbeläge, div. Sorten: 65.000 t
> Aushub: 89.000 m³


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Die Vorteile von Allplan Strassenbau vollumfänglich genutzt

Das Projekt Instandsetzung A2 zwischen Stansstad und Stans Süd war auch für Patrick Zumbühl, diplomierter Techniker HF Tiefbau, eine besondere Herausforderung: „Es ist das erste Projekt dieser Größe, das wir vollständig mit der Option Allplan Straßenbau erarbeitet haben.“ Mit Software von ALLPLAN arbeitet Patrick Zumbühl schon mehr als 16 Jahre, doch zu einem vollständig mit Allplan Straßenbau erarbeiteten Projekt kam es bisher noch nie. Was waren denn die Gründe? Die Antwort gibt Markus Walker: „Wenn jemand nicht regelmäßig mit Allplan Straßenbau arbeitet, insbesondere auch mit der 3D-Visualisierung, dann hat er zu wenig Übung damit.

Für das Projekt Instandsetzung A2 haben wir eine objektbezogene Schulung bei ALLPLAN Schweiz AG durchgeführt. Am Beispiel eines 200 Meter langen Abschnittes sind Arbeitsschritt um Arbeitsschritt gemeinsam erarbeitet worden.“ Heute sind Markus Walker und Patrick Zumbühl stolz darauf, dass sie dieses Projekt mit Allplan Straßenbau planen und umsetzen konnten. Mit den gemachten Erfahrungen blicken sie auch voller Elan in die Zukunft, wie Markus Walker erklärt: „Es steht bereits ein weiteres Erhaltungsprojekt eines Nationalstraßenabschnittes an, das wir mit Hilfe von Allplan Straßenbau planen werden.“

Dank 3D-Aufbereitung: Einsatz von dreidimensional gesteuerten Maschinen

Die bautechnischen Besonderheiten der Instandsetzung A2 erläutert Patrick Zumbühl: „Der bestehende Fahrbahnbelag der Fahrspuren Richtung Süden und Richtung Norden wird mittels Abfräsen und Hocheinbau komplett erneuert und verstärkt. Das vorhandene Längsgefälle liegt zwischen 0,25 und 0,7 Prozent und stellt aus diesem Grund hohe Anforderungen an die Einbaugenauigkeit des neuen Fahrbahnbelages.“ Mit Allplan Straßenbau konnte er diese Anforderungen optimal erfüllen.

Auf der Basis eines digitalen Geländemodells der vorhandenen Situation und ergänzenden Flugaufnahmen hat Patrick Zumbühl die neue 3D-Trassierung bestimmt und dem Unternehmer das darauf basierende Deckenbuch übergeben. Mit diesen Daten erfolgen auf der Baustelle sowohl die Fräsarbeiten wie auch der Belagseinbau der Trag- und wo erforderlich der Binderschicht mit dreidimensional gesteuerten Maschinen. Nur damit ist es überhaupt möglich, die hohen Anforderungen an die Genauigkeit und Ebenheit zu erfüllen.

> Belagsersatz Fahrbahn Richtung Süden und Richtung Norden

> Erweiterung Lärmschutz

> Erneuerung der Autobahnentwässerung und der Betriebs- und Sicherheitsanlagen

> Neubau Straßenabwasserbehandlungsanlagen

> Instandsetzung der Kunstbauten

„Ein sehr Benutzerfreundliches Tool“

Patrick Zumbühl äußert sich sehr positiv über die gemachten Erfahrungen mit Allplan Straßenbau, sieht aber auch noch Potenzial für persönliche Weiterentwicklung: „Es ist ein sehr benutzerfreundliches Tool. Speziell in der Massenermittlung konnte man mit dieser Software noch viel mehr Nutzen generieren.“ Der gelernte Tiefbautechniker hat mit ALLPLAN Schweiz AG beim Projekt A2 während der Erarbeitung von Vorprojekt und Projekt einen intensiven Austausch betrieben und auch versucht, mögliche Verbesserungen laufend einzubringen. „Diesbezüglich habe ich ALLPLAN Schweiz als sehr offenen, angenehmen und jederzeit sehr aufgeschlossenen Partner erlebt.“

„Der bestehende Fahrbahnbelag der Fahrspuren Richtung Süden und Richtung Norden wird mittels abfräsen und Hocheinbau komplett erneuert und verstärkt. Das vorhandene Längsgefälle liegt zwischen 0,25 und 0,7 Prozent und stellt aus diesem Grund hohe Anforderungen an die Einbaugenauigkeit des neuen Fahrbahnbelages. Mit dem Allplan Straßenbau Modul konnte ich diese Bedürfnisse optimal erfüllen.“

Patrick Zumbühl, diplomierter Techniker HF Tiefbau, CES Bauingenieur AG

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